Bezirksfortbildung - Rettungsschwimmausbilder informieren sich

An der jährlichen Bezirksfortbildung, in den Räumlichkeiten der Realschule in Verl, des DLRG Bezirks Kreis Gütersloh nahmen 40 Ausbilder aus dem Bereich Rettungsschwimmen der DLRG Ortsgruppen  im Kreis Gütersloh teil. In drei Lehreinheiten wurden die Themen Herzinfarkt und Schlaganfall, Ausbildungs-standards und die Rettung aus dem Wasser erörtert.Ein Bereich der Rettungsschwimmausbildung ist die Durchführung von Sofortmaßnahmen in der Ersten-Hilfe. Damit die Ausbilder den  Teilnehmern der Rettungsschwimmkurse auch Hintergründe über Symptome und Anzeichen von Herzinfarkt und Schlaganfall vermitteln können erklärte Dr. med. Peter Kettelhoit  in seinem Vortrag sehr anschaulich, anhand einer Präsentation welche Risiken zu diesem Krankheitsbild führen können, anhand welcher Merkmale man dieses erkennt und was für Sofortmaßnahmen ergriffen werden müssen. Im Anschluss an dem Vortrag bestand die Möglichkeit sich über eigene Erfahrungen und Fragen auszutauschen.Im nächsten Themenblock setzten sich die Fortbildungsteilnehmer mit den aktuellen Aus-bildungsvorschriften auseinander. Anna Lattka , sie kommt von der DLRG Ortsgruppe Gütersloh und ist gleichzeitig die Referenten für den Bereich Rettungsschwimmen des DLRG Landesverband Westfalen, informierte über Neuerungen und Änderungen bei der Abnahme von Schwimm- und Rettungsschwimmprüfungen sowie deren Durchführungsbestimmungen. Auch Tipps und  Literaturvorschläge zur Planung und Umsetzung von Lehrgängen  wurden im Austausch der Teilnehmer untereinander weitergegeben.Weiter ging es zur nächsten Lehreinheit  für die Teilnehmer in die Kleinschwimmhalle der Realschule. Dort demonstrierten die Mitglieder der Realistischen Unfall-und Notfall Darstellung (RUND) wie eine verletzte Person, welche sich an Kopf und Wirbelsäule verletzt hat,  mit Hilfe eines  „Spineboard „(eine Art Rettungsbrett zum Tragen von Patienten) aus dem Wasser gerettet werden kann. Verena Bittner und Jörn Schütz und ihr Team zeigten den Ausbildern worauf bei dieser Art der Rettung über hohe Schwimmbadränder besonders geachtet werden muss, um dem Unfallopfer weitere Schmerzen zu ersparen und es sicher und schonend zu transportieren.Um den Informationsaustausch der unterschiedlichen Rettungsorganisationen unter-einander zu fördern waren vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Verl mit ihrem neuen Löschfahrzeug und dem Wasserrettungsboot  auf dem Schulhof der Realschule zu Gast. Den Teilnehmern wurden die technischen Möglichkeiten der Feuerwehr, insbesondere im Bezug auf die Wasserrettung, vorgestellt.  Sei es nun die Rettung aus einem Gewässer oder aber auch die Eisrettung, auch hier ist die Feuerwehr gut ausgerüstet. Interessant für die DLRG war hier auch die Art der Alarmierung und in welcher Form die Rettungstaucher der DLRG mit eingebunden werden, sobald es um die Rettung von Menschenleben geht.Abschließend ist zu berichten, dass die Ausbilder nach einen informativen Abend mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause fuhren.