Hauptversammlung des DLRG-Bezirks Kreis Gütersloh mit Wahlen

Kreis Gütersloh (ew). Vorrangiges Ziel der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Kreis Gütersloh in den nächsten vier Jahren ist nach Aussage ihres ersten Vorsitzenden Hans-Albert Lange die weitere Festigung der glanzvollen Erfolge. Noch mehr Bürger sind im Schwimmen und Retten sowie in der Herz-Lungen-Wiederbelebung auszubilden. Dabei hat die finanzielle Absicherung der ehrenamtlichen Arbeit der DLRG für die Bevölkerung in Zeiten leerer kommunaler Kassen für den neuen Bezirksvorstand höchste Priorität.

Zur Hauptversammlung des DLRG-Bezirks Kreis Gütersloh im „Deutschen Haus“ in Verl hieß Vorsitzender Hans-Albert Lange im Kreis der Delegierten Anne-Feldmann als Präsidentin des Landesverbandes Westfalen, Verls Bürgermeister Paul Hermreck, den Kreisportbund-Vorsitzenden, Staatssekretär Günter Kozlowski, und Kreisbrandmeister Rolf Volkmann willkommen. Die DLRG mit ihren zehn Ortsgruppen im Kreisgebiet zählt aktuell 5449 Mitglieder. 55 Prozent davon sind im Alter bis 18 Jahren. Innerhalb des Landesverbandes ist der Kreis Gütersloh der zweitstärkste Bezirk. Im letzten Jahr wurden im Kreisgebiet 66400 Stunden im ehrenamtlichen Dienst gegen den „Nassen Tod“, davon über 12000 Stunden im Wasserrettungsdienst an der Nord- und Ostseekäste sowie in heimischen Bädern, geleistet.

Mit Sorgen blickt Bezirksvorsitzender Lange auf die stetig wachsenden Probleme, die die Ausbildungsarbeit vor Ort bundesweit immer weiter einschränken: „Bäderschließungen, Kürzungen von Zuschüssen und Gebühren für Sportstätten als haushaltspolitische Konsolidierungsmaßnahmen der in finanzielle Schieflage geratenen Kommunen gefährden die Aktivitäten der DLRG für die Menschen und in immer deutlich werdender Konsequenz die Schwimmfähigkeit eines ganzen Volkes“, so Lange mahnend.

Somit stehen die Kernaufgaben der DLRG auch im Kreis Gütersloh im Zentrum der Arbeit: die Aufklärung der Bevölkerung über Gefahren im und am Wasser, die Ausbildung möglichst aller Menschen im Schwimmen und verstärkt auch im Rettungsschwimmen, der Wasserrettungsdienst sowie die Mitwirkung im Rahmen der Rettungsdienstgesetze und im Katastrophenschutz. Intensiv gefördert wird der Rettungssport als Basis für die Erhaltung der Einsatzbereitschaft der aktiven Lebensretter. Denn der Rettungssport ist der einzige Sport weltweit, der hilft Leben zu retten. Gerade auf diesem Gebiet sind die Rettungssportlehr aus dem Kreis Gütersloh Spitze: Der Bezirk hat sich zum stärksten bei den Deutschen Meisterschaften entwickelt und zwölf heimische Athleten gehören zum Nationalkader.

Entsprechend einer Satzungsänderung wurde die Amtszeit des Bezirksvorstandes von drei auf vier Jahre verlängert. Dem Bezirksvorstand gehören nun an: Hans-Albert Lange (1. Vorsitzender), Thomas Busse (2. Vorsitzender), Siegfried Schwarze (Geschäftsführer), Hans Böttcher (1. Technischer Leiter), Andreas Echterhoff (2. Technischer Leiter), Hildegard Lange (1. Kassenwartin), Martin Klinnert (2. Kassenwart), Uwe Spiekermann (1. Tauchwart), Carsten Vosshenrich (2. Tauchwart), Hermann-Josef Pierenkemper (1. Justiziar), Rolf Kissenbeck (2. Justiziar), Andreas Rischer (Öffentlichkeitsarbeit) sowie als Beisitzer Marion Skodda, Andreas Fiedrich, Markus Drewes, Dirk Brockmeyer, Dr. Thomas Jurkschat und Jürgen Zbieranek.